Rede der Enkelkinder: Opa zum Geburtstag
Reden zu Opas Geburtstag
Was können Enkelkinder zum Geburtstag vortragen?
Vorlage 1 von 4: Geburtstagsrede als Enkel
Lieber Opa!
Jetzt guck nicht so erstaunt. 😉
Ja, du siehst richtig:
Wir halten eine Rede für dich, zu deinem 70. Geburtstag.
Du weißt doch, deine drei Enkel sind immer für eine Überraschung gut. 😀
Deshalb melden wir uns heute auch bei deinem Geburtstag zu Wort - und das ganz bestimmt, anders als du in deinem Beruf früher, ohne Paragrafen und Gesetzestexte.
Sieh’ es einfach als ein ganz persönliches Plädoyer deiner Enkelkinder an. 😀
Denn es gibt so einiges, was wir dir hier und heute gern sagen und mit in dein neues Lebensjahr geben möchten.
„Shine a light“ - so lautete der Titel des Rolling-Stones-Films, der gerade in den Kinos lief.
Und wir finden, dass dieser Titel und die Dokumentation einer Legende auch besonders gut zu deinem heutigen Geburtstag passt.
Denn, lieber Opa:
Du bist ein Licht, das für uns scheint.
Ein Licht, das uns den Weg weist, wenn wir mal wieder im Dunkeln tappen.
Ein Licht, das uns Wärme gibt, wenn uns kalt ist – und damit meine ich nicht nur die Winterjacke, die du mir neulich geschenkt hast, weil ich meine schon wieder irgendwo hab liegen lassen. 😉
Du bist ein Licht, das uns zum Lachen bringt, auch wenn uns eigentlich zum Heulen zumute ist.
Und, lieber Opa, du bist ein Licht, das niemals erlischt.
Selbst wenn du mal wieder über die „Jugend von heute“ schimpfst - und wir insgeheim die Augen verdrehen …😉
Wir wissen, dass dein Herz aus purem Gold ist.
Du hast uns so viel gegeben:
Deine Zeit …
Deine Weisheit - auch wenn wir sie nicht immer gleich erkennen 😉 …
Deine Liebe …
Und natürlich die unzähligen Male, als du uns aus der Patsche geholfen hast.
Dafür möchten wir dir heute von ganzem Herzen danken.
(...)
Vorlage 2 für eine Ansprache zu Opas Geburtstag:
Lieber Opa!
Liebe Gäste.
"Sattle kein Pferd, das du nicht reiten kannst!"
Der Spruch könnte von dir sein, Opa! 😀
Das Zitat ist aber von John Wayne - den du ja so magst.
Wir hingegen mögen dich nicht nur.
Sondern wir lieben dich.
Weil du als unser Opa Probleme nicht mit dem Colt regelst, wie John Wayne im Film. 😀
Sondern du besitzt viel bessere Waffen:
Einfühlungsvermögen ...
Einfühlungsvermögen ...
Ein großes Herz ...
Und zwei immer offene Ohren!
John Wayne wurde nur 72 Jahre alt.
Wir sind so froh, lieber Opa, dass du heute schon deinen 80. Geburtstag feierst!
Und wir hoffen, dass noch viele weitere Geburtstage folgen werden.
Denn du bist für uns nicht nur ein Opa, sondern auch ein Freund, ein Ratgeber und ein Vorbild.
Du hast uns gezeigt, was es heißt, ein aufrechter Mensch zu sein.
Du hast uns beigebracht, dass man mit Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft weiterkommt als mit Ellenbogen und Tricks.
Du hast uns vorgelebt, wie wichtig Familie ist und dass man füreinander da sein sollte, egal was passiert.
Und du hast uns immer wieder bewiesen, dass man auch im Alter noch jung bleiben kann – zumindest im Herzen.
Dein Humor, deine Lebensfreude und deine unerschütterliche positive Einstellung sind ansteckend.
Wenn wir mal wieder den Kopf in den Sand stecken wollen, reicht oft ein Blick auf dich, um neuen Mut zu fassen.
Du bist unser Fels in der Brandung, unser sicherer Hafen, unser ganz persönlicher John Wayne – nur eben ohne Colt, dafür mit umso mehr Herz.
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Vorlage 3 einer Rede zu Opas Geburtstag:
Liebes Geburtstagskind!
Liebe Gäste.
Unser Opa - der ist wirklich der perfekte Opa!
Ja, von so einem Opa, da können Enkelkinder wirklich nur träumen.
Denn dieser Mann hier, liebe Frauen ... auf dass ihr jetzt neidisch werdet ... also dieser Mann hat sich immer als äußerst spendabel erwiesen.
Sogar bei unseren gemeinsamen ausgiebigen Shoppingtouren! 😀
Und das sogar mit über 80 Jahren!
Nun, Opa, wir haben ja auch immer versucht, etwas für dich zu finden.
Aber du hast einfach zu lange Arme, da passt kein Hemd ... 😀
Das mussten wir Enkeltöchter doch irgendwie ausgleichen. 😉
Wir finden immer was, das passt ..!
Ja, was will man als Enkeltochter noch mehr, liebe Gäste?
Dass der Opa sogar 90 wird. 😀
Wir können ja wohl rundum zufrieden sein.
Und das sind wir auch!
Jedoch nicht nur, weil du deinen Geldbeutel für uns zückst, Opa. 😁
Sondern, weil wir mit dir über alles reden können und du immer zur rechten Zeit da bist, um uns zu trösten.
Genau das ist es doch, was einen wahren Opa ausmacht!
Und dafür, Opa, lieben wir dich von ganzem Herzen.
Wir können ja wohl rundum zufrieden sein.
Und das sind wir auch!
Jedoch nicht nur, weil du deinen Geldbeutel für uns zückst, Opa. 😁
Sondern, weil wir mit dir über alles reden können und du immer zur rechten Zeit da bist, um uns zu trösten.
Genau das ist es doch, was einen wahren Opa ausmacht!
Und dafür, Opa, lieben wir dich von ganzem Herzen.
Du bist einfach der beste Opa, den man sich nur wünschen kann.
Du bist immer für uns da, egal was ist.
Du hast immer ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte.
Du gibst uns Ratschläge, ohne uns zu bevormunden.
Und du unterstützt uns bei allem, was wir uns vornehmen – auch wenn du manchmal vielleicht insgeheim den Kopf schüttelst. 😉
Du bist unser größter Fan, unser treuester Begleiter und unser bester Freund.
Wir können uns ein Leben ohne dich gar nicht mehr vorstellen.
Deshalb wünschen wir dir heute zu deinem 90. Geburtstag nicht nur alles Glück der Welt, sondern auch, dass du uns noch ganz lange erhalten bleibst.
Bleib so, wie du bist, Opa:
Lebensfroh …
Humorvoll …
Großzügig …
Und vor allem: Unser Opa!
Beispiel 4: Geburtstagsrede "Oscarverleihung für Opa"
(Fanfare einspielen lassen, Scheinwerfer auf die Bühne richten)
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Familie, Freunde und Bewunderer!
Willkommen zur Verleihung der ganz besonderen Oscars – der „Opa-Oscars“!
Und ich sage Ihnen, die Konkurrenz war hart, aber die Jury hat entschieden, und die Ergebnisse sind …
Nun, liebe Gäste, lassen Sie es mich so sagen:
Wir werden heute Abend eine Menge Gold verteilen!
Unser Jubilar, der Mann der Stunde, der Star des Abends:
Mein lieber Opa!
(Applaus und Jubelrufe aus dem Publikum einspielen lassen, falls möglich; ansonsten animiert der Redner das Publikum dazu)
Er ist nicht nur ein Opa, er ist eine Institution!
Ein Phänomen!
Und ohne weitere Umschweife, kommen wir zur ersten Kategorie des Abends:
Wir suchen den besten Hauptdarsteller im Alltag!
(Trommelwirbel einspielen lassen)
Der Oscar geht an …
Natürlich an Opa!
Er hat die unglaubliche Fähigkeit, selbst die banalsten Situationen in ein Abenteuer zu verwandeln.
Denken Sie nur daran, wie er den perfekten Apfelkuchen backt – das Rezept ist natürlich streng geheim!
Oder wie er den Rasen mäht – mit einer Präzision, die jeden Landschaftsgärtner vor Neid erblassen lässt!
Und erst seine Gute-Nacht-Geschichten – mit Spezialeffekten, die Hollywood in den Schatten stellen!
Opa ist einfach unschlagbar!
(Applaus einspielen lassen oder Publikum animieren)
Weiter geht es mit einer Kategorie, die uns allen am Herzen liegt:
Wer ist der beste Nebendarsteller in dem Film mit dem Titel „Das Leben der Enkelkinder“?
(Dramatische Musik einspielen lassen)
Und der Oscar geht an …
Opa!
Er ist immer zur Stelle, wenn man ihn braucht.
Als Chauffeur, als Tröster, als Ratgeber, als heimlicher Verbündeter gegen die Eltern – aber pssst, das verraten wir natürlich nicht!
Er ist der Fels in der Brandung, der Ruhepol in der stürmischen See des Erwachsenwerdens.
(Applaus und „Standing Ovations“ vom Publikum einfordern)
Meine Damen und Herren, ein rauschendes Fest braucht einen hervorragenden Leiter.
Deswegen kommen wir nun zu folgender Kategorie:
Wer ist der beste Regisseur für Familienfeste?
(Festliche Musik einspielen lassen)
Der Oscar geht an …
Überraschung!
Opa!
Niemand versteht es so gut wie er, die Familie zusammenzubringen, für gute Stimmung zu sorgen und unvergessliche Momente zu schaffen.
Seine Grillfeste sind legendär, seine Geburtstagsfeiern episch, und seine Weihnachtsabende …
Nun, die sind einfach magisch!
(Applaus und Konfetti-Effekte, falls möglich)
Kommen wir zu den Wortkünstlern.
Es geht nun um die Frage:
Wer ist der beste Drehbuchautor für Lebensweisheiten?
(Nachdenkliche Musik einspielen lassen)
Der Oscar geht an …
Wer hätte es gedacht?
Opa!
Seine Sprüche und Zitate sind nicht nur weise, sondern oft auch urkomisch.
Er hat für jede Situation den passenden Spruch parat, und seine Lebensweisheiten sind Gold wert – oder besser gesagt:
Oscar-würdig!
„Iss deinen Teller leer, dann gibt’s morgen gutes Wetter!“
Ein wahrer Klassiker!
(Gelächter und Applaus provozieren)
Ein elementarer Faktor für gute Laune ist Musik.
Deswegen wollen wir in der folgenden Kategorie den besten Komponisten für Gute-Laune-Melodien auszeichnen.
(Fröhliche Musik einspielen lassen)
Der Oscar geht an …
Opa!
Er pfeift, er singt, er summt – und verbreitet damit gute Laune, wo immer er geht.
Seine Lieblingslieder mögen vielleicht nicht immer ganz modern sein, aber sie haben Charme und Charakter – genau wie er selbst!
(Applaus, Publikum zum Mitsingen animieren)
Und zu guter Letzt, meine Damen und Herren, kommen wir zum Höhepunkt des Abends:
Der Ehren-Oscar für das Lebenswerk!
(Erhabene Musik einspielen lassen, Spotlight auf Opa richten, falls möglich)
Dieser Preis geht an einen Mann, der nicht nur ein großartiger Opa ist, sondern auch ein wunderbarer Mensch.
Ein Mann, der uns gezeigt hat, was wirklich zählt im Leben:
Liebe, Familie, Freundschaft, Humor und die Fähigkeit, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Lieber Opa, dieser Oscar ist für dich!
Für alles, was du bist, und alles, was du uns gegeben hast.
Wir lieben dich!
(...)
Beispiel 5: "Märchenhafte" Geburtstagsansprache auf Opa
Lieber Opa,
du hast uns oft Märchen vorgelesen, mit deiner warmen Stimme, die uns in ferne Königreiche und verwunschene Wälder entführt hat.
Du hast uns von Drachen, von tapferen Rittern und sprechenden Tieren erzählt.
Du hast uns gelehrt, dass in jedem von uns ein kleiner Held steckt, und dass die Fantasie die mächtigste aller Waffen ist.
Nun habe auch ich ein Märchen für dich, ein Märchen, das wahrer ist, als du vielleicht denkst.
Es war einmal vor langer, langer Zeit, in einem Land, das von sanften Flüssen und dichten Wäldern durchzogen war, da lebte ein kleiner Junge namens Walter.
Er war ein Wildfang, mit strohblonden Haaren, die ihm immer ins Gesicht fielen, und Augen, die so schelmisch funkelten wie die Sterne in einer klaren Nacht.
Schon als kleiner Junge zog es Walter hinaus in die Welt.
Man erzählt sich, dass er bereits mit fünf Jahren versuchte, einen Baum zu erklimmen, der höher war als das höchste Haus im Dorf.
Natürlich fiel er herunter, aber er lachte nur, stand wieder auf und versuchte es erneut – ein echter kleiner Sturkopf eben!
Wie der tapfere Hans im Glück, der sein Glück nicht im Gold, sondern in der Freiheit fand, so suchte auch Walter sein Glück in der Weite der Welt.
Als Walter älter wurde, entdeckte er seine Liebe zur Musik.
Es heißt, er habe stundenlang auf einer alten, verbeulten Trompete geübt, bis die Nachbarn sich beschwerten – oder vor Begeisterung mit einstimmten, das weiß man heute nicht mehr so genau.
Eines Tages, auf einem Tanzfest im Nachbardorf, traf Walter eine wunderschöne Maid namens Hildegard.
Sie hatte Haare wie flüssiges Gold und Augen, die so tiefgründig blickten wie ein Bergsee.
Und als sie zu tanzen begannen, da wusste Walter:
Das ist sie, meine Prinzessin!
Man munkelt, dass er ihr noch am selben Abend einen Heiratsantrag machte – mit einem selbstgepflückten Blumenstrauß und einem schief gesungenen Ständchen.
Er war mutig, genau, wie das tapfere Schneiderlein.
Hildegard, die nicht nur schön, sondern auch klug und warmherzig war, erkannte den wahren Wert von Walters stürmischem Herzen.
Sie sagte Ja, und so begann ihr gemeinsames Abenteuer.
Sie bauten sich ein Heim, ein Nest voller Wärme und Lachen.
Es war kein Palast, aber es war ihr Königreich.
Und wie es sich für ein echtes Märchen gehört, kamen bald kleine Prinzen und Prinzessinnen hinzu, die das Haus mit Leben füllten, so zahlreich und munter, wie die sieben Geißlein.
Walter, der nun nicht mehr nur ein Wildfang, sondern auch ein liebevoller Vater war, arbeitete hart, um seine Familie zu ernähren.
Er war, so erzählt man sich, ein begnadeter Handwerker.
Man sagt, er habe einmal ein ganzes Haus nur mit einem Hammer und einer Säge gebaut – und es steht heute noch!
Doch auch in diesem Märchen gab es Herausforderungen.
Es gab Zeiten, da weinte der Himmel tagelang, und die Ernte fiel mager aus.
Es gab Krankheiten, die an die Tür klopften, und Sorgen, die sich wie dunkle Schatten über das Glück legten.
Aber Walter und Hildegard hielten zusammen, wie zwei Bäume, die im Sturm ihre Wurzeln noch fester ineinander verschlingen, stark und unerschütterlich, wie die Bremer Stadtmusikanten auf ihrem Weg.
Und als die Kinder flügge wurden, da fand Walter eine neue Bestimmung:
Er wurde zum Großvater, zum Geschichtenerzähler, zum weisen Ratgeber für eine neue Generation kleiner Helden und Heldinnen.
Er lehrte seine Enkelkinder, wie man Pfeifen schnitzt, wie man auf Bäume klettert und wie man die besten Witze erzählt.
Er zeigte ihnen, wie man mit offenen Augen durch die Welt geht, wie man die kleinen Wunder entdeckt und wie man niemals aufhört zu träumen, ganz wie der gestiefelte Kater, der mit List und Klugheit sein Glück machte.
Und heute, lieber Opa Walter, sitzen wir hier, um dich zu feiern.
Du bist unser unser Held, unser Fels in der Brandung.
Du bist der Beweis, dass es wahre Magie gibt – die Magie der Liebe, der Familie und des unerschütterlichen Glaubens an das Gute.
Möge dein Leben weiterhin voller Abenteuer, Lachen und unvergesslicher Momente sein.
Mögen die Sterne dir immer den Weg leuchten, und möge dein Herz für immer jung bleiben.
Und sollte sich jemals eine böse Hexe, wie bei Hänsel und Gretel, in dein Leben verirren, wird deine Familie dich beschützen.
(…)